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GESCHICHTLICHER HINWEIS ÜBER DIE STADT Im Jahre 268 v.C. Wurde Rimini zwischen den Flüssen Ausa und Marecchia, wo schon eine kleine Hafenstadt stand, die auch ein Verkehrsknotenpunkt war, als eine Kolonie mit römischem Recht gegründet. Im Jahre 90 v.C. Wurde die Stadt zum Munizipium und dem Aniensischen Stamm eingeschrieben. Im Jahre 359 n.C. War die Stadt der Sitz eines Konzils, der vom Kaiser Konstantius II einberufen wurde. Im VI Jahrhundert war Rimini ein Mitglied der byzantinischen maritimen Pentapolis, bevor es in die Hände der Langobarden fiel. Seit dem VIII Jahrhundert gehörte die Stadt dem Kirchenstaat an. Im Jahre 1157 wurde sie von Friedrich Rotbart und vom Papst als unabhängige Gemeinde anerkannt. Am Ende des XIII Jahrhunderts bis zum XVI Jahrhundert gehörte Rimini der Malatesta Familie, später Cesare Borgia und den Venetianem an. Im Jahre 1509 fiel Rimini wieder unter der geistlichen Jurisdiktion bis 1860. In diesem Jahr wurde die Stadt und Ihr Gebiet, durch eine Volksabstimmung, dem Italienischen Königsreich angeschlossen. 
TOUR DER WICHTIGSTEN MONUMENTE ''San Giuliano''-Kirche Unsprünglich eine Benediktinerkirche,bereits im IX Jh. Bekannt und im XVI Jh. neu erbaut. Am Hauptaltar ist ein großes Altarbild von Paolo Veronese (1588) und in der dritten Kappelle links ein Polyptychon von Bittino da Faenza(1409) bewahrt.
 Gervasona-Tor und Malatesta-Stadtmauern(Via Madonna della Scala) Das Tor wurde im Jahre 1733 errichtet, wahrend die danebenstehenden Stadtmauern, die das ganze Stadtviertel San Giuliano umrangen, aus dem XV Jh. Stammen. Kirche ''Madonna della Scala''(Via Madonna della Scala) Im Jahre 1611 erbaut und mehrmals restauriert. Das Gemalde am Hauptaltar, das im Jahre 1608 von Alessandro Codrini bemalt wurde, stellt eine ''Madonna'' dar. 
Mittelalterliche Stadtmauern(Via Bastioni Settentrionali) Sie wurden im XII-XIII Jh. Errichtet und mehrmals restauriert, besonders im XV Jh. ''Francesca''Bogen(Via Bastioni Settentrionali) So wird allgemein der gotische Bogen, der das Stadttor beim Flusse Marecchia bildete, genannt. Heute nur teilweise vergrabene Uberreste. Im XV Jh. Hies es ''Galliana Tor''.
''Tiberius''-Brucke(Via Tiberio – Corso d'Augusto) Die Brucke wurde zwischen 14 und 21 n.C. Im Auftrag von Augustus und Tiberius uber den Flus Marecchia erbaut. Aus Istriagestein mit funf Bruckenbogen, bildet sie den Anfang der Consularstrase ''Emilia''.  ''Briolini''-Palast(Corso d'Augusto) Zwischen 1508 und 1510 von der Familie Monticoli erbaut. Das Gebaude wurde mehrmals umgebaut und wahrend des Krieges schwer beschadigt. ''Santa Maria ad Nives''-Kirche(Corso d'Augusto) Ursprunglich dem alten Krankenhaus angehorend, sie wurde im XVIII Jh. Neu erbaut und im 1987 restauriert. Heute als Ausstellungssaal benutzt. Chiesa dei Servi -Kirche(Corso d'Augusto) Diese Kirche stammt aus dem XIV Jh.. Am Ende des XVIII Jh. Wurde Sie, nach einem Entwurf von Gaetano Stegani und mit Stuckarbeiten von Antonio Trentanove, neu erbaut.
''Garampi'' Palast(Piazza Cavour Sitz des Gemeindeamtes, 1687 von Francesco Garampi wieder erbaut und demnach benannt. ''Arengo'' Palast und Palast des Stadtvogtes(Piazza Cavour) Der erste im XIII Jh., der zweite im XIV Jh. Erbaut. Beide wurden im 1924 wieder instandgesetzt.  Denkmal an Paul V(Piazza Cavour) Im 1614 von den Burgern aus Erkenntlichkeit errichtet. Die Statue, aus Bronze ist ein Werk von Nicolò Cordier und Sebastiano Sebastiani. Wahrend der franzosischen Besetzung wurde das Denkmal als den heiligen Martyrer Bischof Gaudentius, Schutzpatron der Stadt, ausgegeben. Die Statue wurde im 1940 wieder instandgesetzt.
Alter Fischmarkt und Brunnen(Piazza Cavour) Der Fischmarkt wurde im 1747, im Auftrag von der Gemeinde, nach einem Entwurf von Giovan Francesco Buonamici, erbaut. Der Brunnen ist vermutlich romischen Ursprungs, aber seine heutige Gestalt geht auf das Mittelalter zuruck.  Theater ''Amintore Galli''(Piazza Cavour) Es wurde zwischen 1843 und 1856 nach dem Entwurf von Luigi Poletti erbaut und im 1857 mit der Oper ''Aroldo'' von Giuseppe Verdi eingeweiht. Von diesem Gebaude, das wahrend des Krieges zerstort wurde, bleibt nur die schone neo-klassische Fassade mit dem Foyer und dem Saal ''Ressi''.  ''Malatesta'' oder ''Sismondo''-Burg(Piazza Malatesta) Die Festung wurde zwischen 1437 und 1446 von Sigismondo Pandolfo Malatesta errichtet, der sie ''Burg Sismondo'' benennen wollte. Im XIX Jh.wurden die Bollwerke und die Ringgraben zerstort ; nur der innere Kern der Festung ist unversehrt geblieben. Derzeit wird die Burg restauriert. Im Inneren ist gegenwartig das Museum der extraeuropaischen Volkerkunde(Eingang in Via Circonvallazione Occidentale) unterbracht.
Glockenturm ''Santa Colomba''(Piazza Malatesta) Der Glockenturm wurde vermutlich im XIII Jh. Aufgebaut und bleibt der einzige Rest der ehemaligen Kathedrale von Rimini, die in den ersten Jahrzehnten des XIX Jahrhunderts zerstort wurde. ''Gambalunga'' Palast(Via Gambalunga 27) Alessandro Gambalunga lieb ihn im 1610 erbauen. Im Jahre 1619 schenkte er ihn, zusammen mit der Bibliothek, die zu den altesten und bedeutendsten Stadtbibliotheken Italiens gehort, mit einer Testamenthinterlassenschaft der Gemeinde.
Stadtmuseum(Via Tonini 1) Es wird im ehemaligen Jesuitenkollegium, das im 1749 von Alfonso Toreggiani erbaut wurde, eingerichtet. Im Museum werden archeologische Sammlungen und Kunstwerke der Stadt erhalten, die besonders reich an romischen Mosaiken, an Skulpturen und Gemalden der Renaissance- und Barockzeit sind.  ''Canevone'' der Venezianer(Via Tonini) Es ist ein altes Lager, das dem venezianischen Krankenhaus ''Madonna della Misericordia'' angehorte. Viele Teile des heutigen Gebaudes sind aus dem XV Jahrhundert. Oratorium ''Crocina''(Via Francolini-Via Mentana) Alte Pfarrkirche, ''Altes Kreuz'' bennant. Sie wurde im VI Jh. Gegrundet und im 1713 neu erbaut. Wahrend des Krieges wurde sie schwer beschadigt. ''Malatesta'' Tempel(Via IV Novembre) Die ehemalige Franziskanerkirche, die zwischen 1446 und 1460 von Sigismondo Malatesta wieder erbaut und erweitert wurde, blieb unvollendet. Das Ausere verdanken wir Leon Battista Alberti. Im Inneren sind Bildhauerwerke von Agostino Di Duccio, eine Tafel mit einem Kruzifix von Giotto und ein Altarbild von Giorgio Vasari(am Hauptaltar). Seit 1809 ist das die Kathedrale von Rimini.
Stadttor ''Montanara''(Via Guerrazzi) Die Stadttor, bestehend aus zwei Bogen, stammt aus der Zeit Sillas und befand sich am Endpunkt des ''Cardus Maximus'', heutige ''Via Garibaldi''. Wahrend des letzten Krieges wurde es teilweise zerstort. Die Reste wurden sichergestellt und hier provisorisch zusammengestellt.
''Ripa'' Palast(Corso d'Augusto) Die Fassade ist ein Werk von Giovanni Benedettini(1850). ''Tingoli'' Palast(Corso d'Augusto) Aus dem XVIII Jh. Nach dem Krieg fast ganz wiederaufgebaut. Eigentum der Bank ''Credito Italiano''. ''Giovannini'' Palast, ehemaliger ''Gomma'' Palast(Corso d'Augusto) Die Fassade ist ein Werk von Giovanni Benedettini(1864). Uhrturm(Piazza Tre Martiri) Er wurde im 1547 erbaut und im 1753, nach dem Entwurf des riminesischen Baumeisters Giovan Francesco Buonamici, wiederaufgebaut. Auser dem normalen Ziffernblatt fur die Stunden besitzt die Uhr ein zweites Blatt, das Tage, Monate und Mondumlaufe anzeigt(ca.1760). ''Paolotti'' Kirche(Piazza Tre Martiri) Im 1963 wiederaufgebaut. Sie ist mit Fresken von Achille Funi und dessen Schulern verziert(1963-1964).  Kleiner Tempel des Heiligen Anton(Piazza Tre Martiri) Aus dem XVI Jh., nach dem Erdbeben im Jahre 1672 fast ganz wiederaufgebaut. Er erinnert das ''Wunder der Mauleselin'', das der Heilige Anton aus Padua auf diesem Platz wirkte. Saule ''Giulio Cesare'' (Piazza Tre Martiri) Der Saulenstumph aus dem XVI Jh. Stutzte einen Stein (der durch den Krieg verloren ging) der, traditionsgemas, als Podium bezeichnet wurde, von dem Giulio Cesare, nach Uberschreitung des Flusses Rubicone, zu seinen Soldaten sprach.  Bogengang bei Piazza Tre Martiri Dieser Platz entspricht dem altromischen Forum der Stadt, das auch ursprunglich Bogengange hatte. Die heutigen Bogengange(auf der Bergseite)sind nur teilweise aus dem Mittelalter. ''Sant'Agostino''-Kirche(Via Cairoli) Die Augustinermonche liessen sie im XIII Jh. Errichten. Sie wurden nach dem Heiligen Johannes dem Evangelisten benannt. Im XVIII Jh. Wurde sie durch gute Kunstler aus Bologna erneuert. In der Apsis und der Kappelle des Glockenturms sind bedeutende Gemalde aufbewahrt, die wirder Riminesischen Schule des ''Trecento''(XIV Jh.)verdanken. 
''San Gaudenzo'' Kirche(Piazza Mazzini) Im Jahre 1856 gegrundet und nach dem Krieg wieder neu errichtet. Dem Schutzpatron von Rimini war auch eine Wallfahrtskirche gewidmet, die sich in der Nahe des Stadtviertels ''XX Settembre''befand, und die am Anfang des XIX Jh. Zerstort wurde. 
''San Bernardino''-Kirche(Via Bertola-Via S.Bernardino) Sie wurde im 1759 nach einem Entwurf von Giovan Francesco Buonamici erbaut(sein letztes Werk). Das Aussere zeigt Statuen aus Stuck von Carlo Sarti, im Inneren sind bemerkenswerte Malereien von Donato Creti aufbewahrt. Palast ''Buonadrata''(Corso d'Augusto 62) Heute Besitz der Sparkasse. Fassade aus den ersten Jahren des XIX Jahrhunderts. 
''Santa Croce''-Kirche(Via Serpieri) Im 1625 von der gleichnamigen Bruderschaft erbaut. Die Kirche wurde im folgenden Jahrhundert erweitert und mit Stuckwerken von Carlo Salti und Gemalden von Giovan Battista Costa dekoriert. Augustus Bogen(am sudlichen Ende des Corso d'Augusto) Es wurde im 27 v.C. Als Stadttor und Ehrendenkmal, im Auftrag des romischen Senats errichtet, um die Restauration der italienischen Hauptstrasen durch Octavianus Augustus zu feiern. Der Bogen bildet das Ende der Consularstrase ''Flaminia'', die in Rom seinen Anfang hat.  ''San Giovanni Battista''-Kirche(Via XX Settembre) Das Gebaude geht auf das XII Jh. Zuruck, aber es wurde im 1767 von den Karmeliternmonchen ganz neu wiederaufgebaut. Bemerkenswert ist in der ersten Kappelle links ein Altarbild von Guido Cagnacci, das die Madonna mit dem Kind und drei Heiligen Karmelitern darstellt(ca.1637).
Palast ''Ghetti''(Via XX Settembre) Es wurde im 1857 nach dem Entwurf von Giovanni Benedettini erbaut. ''Santa Rita''-Kirche(Piazza Gramsci) Ursprunglich war sie dem Heiligen Marinus, spater den Heiligen Bartholomaus und Marinus gewidmet. Der Bau geht auf das XVI Jh. Zuruck. Die Apsis ist mit Freskomalereien und Gemalden von Giorgio Picchi(1595)sowie mit einem Chorgestuhl mit Einlegearbeiten(1494)dekoriert.
Romisches Amphitheater(Via Vezia-Via Roma) Es wurde im II Jh. n.C. Direkt vor den Stadtmauern und beinahe am Meeresufer erbaut. Es bleiben die Uberreste, die nur teilweise ausgegraben wurden. Seine Arena, 74x45 m., war beinahe so gros wie die des Kolosseums.
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